Ressourcen und Energieverschwendung in anderen Ländern

Donnerstag, 25. März 2010 von admin

Sicherlich eines meiner Lieblingsthemen ist C-O-2 und die Thematik von Deutschland rettet die Welt. Eine Aufgabe die so lächerlich ist und bei der dennoch die Deutschen ohne Murren Ihre Ökosteuer zahlen, schon jetzt einen sehr hohen Energiepreis für Strom der wohl noch für einiges zucken sorgen wird, wenn erst bekannt wird wie viele Menschen von Solarenergie profitieren, während alle anderen Verbraucher die Rechnung begleichen.

Doch heute gibt es ein anderes Beispiel, warum der deutsche Kampf pro Natur kaum schwachsinniger sein kann. Bei der letztjährigen Geschäftsreise nach Italien wurde natürlich auch im Restaurant gespeist – während hier entweder eine kleine Colaflasche samt Glas auf den Tisch gestellt wird, oder manchmal auch nur ein Glas deren Inhalt frisch gezapft wurde, drehen sich in Italien die Uhren anders. Dort wird immer eine Dose mit Glas auf den Tisch gebracht.

Wiederverwertung ist ein Fremdwort. Während also im grünen Deutschland Dosen so gut wie verboten sind und fremde Menschen mit dem Finger auf einen zeigen wenn aus der Dose getrunken wird, wird – nicht nur in Italien – sondern fast in der gesamten restlichen Welt weiterhin aus Dosen getrunken und diese dann ganz einfach in den Hausmüll geworfen.

Pfand muss im übrigen auch ein rein deutsches Wort sein. In kaum einen anderen Land gibt es Pfand auf Flaschen und als absolut lächerlich wird Pfand auf Getränke in Plastikverpackungen angesehen. Während Deutschland also die Bürger zur eigenen kleinen Zwischenmüllkippe in gelben Säcken verdonnert, wird anderswo mit Ressourcen mehr als verschwenderisch umgegangen.

Natürlich erachte ich ein gewisses Maß an Mülltrennung durchaus für lobenswert, aber es ist natürlich ein mehr als Schwachsinniges Unterfangen, wenn 80 Millionen Menschen versuchen die Welt zu retten und die restlichen Milliarden belustigt zusehen.

Während in Deutschland nicht mal mehr organische Gartenabfälle verbrannt werden dürfen, wird in anderen Ländern der gesamte Hausmüll einfach verbrannt – direkt an der Straße. Was beim verbrennen einer Plastikflasche an Umweltgiften freigesetzt wird, kann durch 1000 fleißige deutsche Sammler kaum aufgefangen werden.

Es ist sicherlich richtig mit gutem Beispiel voranzugehen, jedoch sollte man die Verhältnismäßigkeit nicht aus den Augen verlieren. Die wirtschaftlichen Probleme, zu hohen Lohnnebenkosten, Massenimporte von Waren aus China u.s.w. begründen sich zum Teil auch dadurch, dass Deutschland sich wie kein anderes Land darauf versteht Gesetzte zu erlassen mit denen es kaum möglich ist Waren herzustellen und abzusetzen. Nicht umsonst haben wir einen Bürokratenapparat der nichts besseres zu tun hat als Glühbirnen in Europa zu verbieten dessen CO2 Sparpotential global gesehen so viele Nullen hat, dass einem schwindelig wird.

Wir haben eine Energielobby die Solardächer und Windräder mit Millarden fördert, dessen Herstellungs- und Wartungskosten jedoch kaum die Energiebilanz ausgleichen. Während einerseits der Bau einer simplen Brücke den Status des Weltkulturerbes kostet, wird andererseits flächendeckend die Landschaft verschandelt und die Kosten der Subventionspolitik trägt der Bürger. In 5 Jahren wird dieser Artikel noch interessanter wenn die Strompreise sich verdoppelt haben weil nicht nur der Bürger die Mehrkosten für die Einspeisung zu zahlen hat, sondern auch die Subventionskosten für Großabnehmer die schon mit dem jetzigen Strompreis nicht mehr Wettbewerbsfähig sind und daher vom Staat großzügige Zuschüsse erhalten.

Kluge, nachhaltige Energiepolitik sucht man in Deutschland vergeblich. Ein Beispiel führe ich im nächsten Beitrag an, wenn es um die Energieeffizienz von Elektromotoren geht. Eine Möglichkeit für jeden Verbraucher 50% Energiekosten zu sparen, unter Umweltaspekten eine saubere Fertigung zu erreichen und sich von der Importquote aus Asien zu befreien die trotz massiver Strafzölle eher zu- als abnimmt.

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